Da die Crosslauf-Saison erst im Herbst beginnt, haben viele Athleten zu diesem Zeitpunkt eine anstrengende Saison mit kräftezehrendem Training hinter sich. Aufgrund dieser Vorbelastung des Körpers ist die Verletzungsgefahr natürlich höher. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die helfen können, das Crosslaufen verletzungsfrei zu halten.

Lauftechnik

Um das Verletzungsrisiko zu minimieren und trotzdem seine Zeiten stetig verbessern, muss man beim Crosslauf besonders auf die richtige Technik achten. Besonders das Bergan- und -ablaufen, das typisch für den Crosslauf ist, erfordert spezielle Techniken.

Bergablaufen

Um verletzungsfrei bergab zu laufen ist ein besonders kontrollierter Laufstil wichtig, um die erhöhte Wirkung der Schwerkraft abzufedern. Statt Hügel mit langen Schritten herabzulaufen, sollte man also auf eine hohe Schrittfrequenz setzen. Ebenso wichtig ist es, mit dem ganzen Fuß aufzusetzen und den Körper leicht nach vorne zu beugen. Um diese anspruchsvolle Technik zu üben, empfehlen sich Steigerungsläufe auf leicht abfallenden Strecken.

Berganlaufen

Diese Technik ist die leichtere der beiden, da das harte Aufprallen der Füße auf den Boden entfällt. Je nach Steigungsgrad des Hügels ist hierbei der Körper mehr oder weniger weit nach vorne geneigt. Je steiler der Hügel, desto stärkere ist die Neigung des Körpers. Ansonsten ist es wichtig, auf dem Fußballen zu laufen und auf einen guten Kniehub zu achten. Um Energie zu sparen ist es wichtig, die Laufbewegung durch das Mitschwingen der Arme zu unterstützen.

Auch der mentale Aspekt ist wichtig für die richtige Technik beim Crosslauf. Die Hügel sollten ohne Anspannung angegangen werden. Mit etwas Übung ist es vielen Athleten möglich, die verschiedenen Gefälle als spannendes Wechselspiel zu betrachten.

Achtsamkeit

Auch wenn das Laufen in der Natur eine zentrale Rolle beim Crosslauf spielt, ist es dennoch wichtig, sich nicht durch schöne Ausblicke ablenken zu lassen. Gerade da im Herbst viele der Unebenheiten von Laub bedeckt sind, muss man sich dem deutlich höheren Verletzungsrisiko bewusst sein und beginnen, intuitiver zu laufen.