Vieles läuft heutzutage global ab. Egal, um welche Produkte es sich handelt, es passiert meist im Miteinander mit Personen weltweit. So auch bei den IAAF Mikkeller World Cross-Country Meisterschaften in Aarhus in Dänemark kommendes Jahr. Die IAAF ist der Weltleichtathletikverband und gilt als Dachverband aller nationalen Vereinigungen für Leichtathletik. Im Jahr 1912 in Stockholm gegründet, hat der Verein nun seinen Sitz in Monaco. Unter anderem arbeitet der Verein aktiv daran Disziplinen wie Cross-Country nach einem Punkte- Qualifikationssystem zu organisieren, in der auch die Wettkämpfe eine Rolle spielen.

Was ist Cross-Country überhaupt?

Im Deutschen wird der Begriff am besten in Crosslauf oder kurz Cross betitelt oder auch Geländelauf. Neben vielen anderen Laufsportarten bezieht sich diese auf das zügige Durchlaufen auf profiliertem Gelände weit weg von festen asphaltierten Straßen. Bei solchen Rennen kommt es stark auf die Koordination der Läuferinnen an, da das Gelände oft versteckte Hindernisse bereitstellt. Oft beginnen solche Laufereignisse nach Abschluss der Leichtathletikveranstaltungen im Winter. Sie waren ursprünglich die Saison der Vorbereitung für den Sommer. Der Sport hat sich besonders in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt und so haben sich neben nationalen Meisterschaften auch europäische sowie internationale Meisterschaften gebildet.

Details zu Meisterschaften in Aarhus

Bei den internationalen Meisterschaften in Aarhus wird es unterschiedliche Distanzen geben wie beispielsweise: 2 km Sprinten, 2 km Sprinten in einem Team von 4, und die Möglichkeiten entweder 4, 8 oder 12 km Cross & Weg zu laufen. Für die erprobten Läuferinnen gibt es die Kategorie 10 km World Cup, welche besonders für Expertinnen mit Durchhaltevermögen und Schnelligkeit sind. Die Strecke wird zum Teil über ein begrüntes Dach des Moesgaard Museums führen, welches ein Museum für Ethnographie und Archäologie ist. Die etwa 2 km lange Schleife birgt 75 Meter an Höhenunterschied und geht durch offene Grasflächen, Wasserlachen, Schotterstraßen, Waldwege sowie durch Sand- und Schlammgruben. Wobei das Dach des Museums sicherlich der ermüdendste Teil des Rennens sein wird.

Interessanter Hauptpartner des Events ist Mikkeller, die dänische Mikro-Brauerei, welche seit ihrer Gründung im Jahr 2006 etwa 200 Rennen auf der ganzen Welt unterstützt haben. Sie gelten daher auch als wichtige Magneten für Läuferinnen, um sich diesem Event anzuschließen. Es wird also spannend, wie das Event im April 2019 vonstattengehen wird.

Erfahrungswerte von 2017

Im Jahr 2017 fanden die Weltmeisterschaften in Kampala in Uganda statt. Bei diesem globalen Event nahmen 553 Läuferinnen teil, die aus insgesamt 59 Nationen anreisten. Fast bis zum Schluss sah es aus, dass ein Mann aus Uganda gewinnt, doch einen halben Kilometer vor dem Ziel verlor er seine Kräfte, sodass er schlussendlich als 30 im Ziel eintraf. Unter diesen tropischen und feuchten Konditionen gab sein Körper einfach auf. Die Enttäuschung des ganzen Landes lastete auf seinen Schultern. Doch in London in 2017 konnte er seine Stärke beweisen und Silber nach Hause bringen. Bravo!